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Brandenburg

an der Havel

Ein Fenster zum Osten

Im November 2025 habe ich in der Altstadt Brandenburgs ein neues Regionalbüro eröffnet. Als Fenster zum Osten und als Lernort, den ich mir selbst aufgemacht habe.

Ich bin Wessi durch und durch. Das sage ich ohne Entschuldigung, aber mit dem Wissen, was das bedeutet. Ich muss zuhören, bevor ich reden kann. Ich muss verstehen, was die Menschen hier bewegt, bevor ich behaupte, es zu wissen. 

Brandenburg an der Havel hat mich sofort an etwas erinnert. Die Havel, die die Region Westbrandenburg, die Stadt und das Havelland prägt, genauso wie Rhein, Ruhr und die vielen Kanäle das Ruhrgebiet prägen. Eine lange industrielle Tradition, die sich wandelt. Eine Region, die weiß, was Strukturwandel bedeutet. Das kenne ich aus Duisburg und dem Ruhrgebiet. Das verbindet uns.

Ich komme nicht hierher, um Aufbauhilfe Ost 2.0 zu leisten. Ich komme, um Gespräche zu führen, zum Beispiel bei meinem beliebten Format „Bier mit Banaszak”. Ich will mitbekommen, was die Menschen vor Ort bewegt. Was ihnen unter den Nägeln brennt. Denn eine Partei, die westdeutsch dominiert ist, muss stärker lernen, gesamtdeutsch zu denken. Das ist keine Floskel. Das ist eine Aufgabe, an der ich mich messen lassen will.